Sommercamp im August 2017

"Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinaus zu wachsen." (Gerald Hüther)

Kreative Lebenspraxis

 

Die Kreative Lebenspraxis ist ein alltagstauglicher Übungsweg, eine Kombination aus Körperarbeit, Kreativität und Achtsamkeitsschulung. Jeder Mensch ist kreativ und unser Alltag voller schöpferischer Momente. Wir improvisieren andauernd in allen möglichen Lebenslagen. Im sogenannten 'flow' gelingt uns das durch Hingabe, Gelöstheit und Wachheit; also durch Haltungen, die Zen, Yoga, Tao und andere geistige Traditionen immer schon als wesentlich betrachtet haben.

 

In diesem Workshop lernen wir die Grundlagen der Flowtheorie kennen, und durch praktische Übungen erfahren wir das Flow-Erleben ganz unmittelbar. Aus dieser Erfahrung heraus entwickeln wir individuelle Übungen, je nach Neigungen und Fähigkeiten, um sie in unseren persönlichen Alltag zu integrieren.
Referent: Manfred Kuber, Kreativitätspädagoge

 

Potentialentfaltung in Gemeinschaft

 

Bei diesem Workshop geht es um die Einführung in ein komplexes Thema und der Beginn eines Experiments.

 

Wenn wir Gerald Hüther richtig verstehen, sind bei uns allen während der Embryonalentwicklung Netzwerke im Gehirn angelegt worden, die uns befähigen, alles mögliche zu lernen, von Japanisch bis Svahili, vom Leben im Dschungel bis zum Leben in der Großstadt. Im Lauf von Sozialisation und Erziehung wurden diejenigen Verbindungen gestärkt und ausgebaut, die aktiv benutzt wurden, die restlichen bleiben zwar als Verbindungen
erhalten, werden aber funktionell im Lauf der Zeit vollständig von den aktiven "übertönt". Dadurch bleibt leider eine Menge Potential - etwa für kreative Problemlösungen - später ungenutzt.


Um diese Netzwerke zu reaktivieren ist es hilfreich, sich in sozialen Gemeinschaften auszutauschen, die das Gehirn durch Empathie und tiefe Verbindung dazu bringen, förderliche Botenstoffe auszuschütten. In offenen Begegnungen mit mitfühlenden, zugewandten Menschen ist dieser aktivierende Austausch besonders gut möglich. Wenn wir einander von Subjekt zu Subjekt, in einer lebendigen Beziehung begegnen, helfen wir uns, die Welt bedeutsam und sinnhaft zu erleben. Dann erfahren wir, dass wir bedeutsam sind, genauso wie wir sind, und nicht durch das, was wir alles geleistet haben.

So entsteht "Ko-Kreativität" und, wenn viele Hirne auf diese Weise verbunden sind, eine Art "Ko-Evolution".
Was ist dran an diesen Theorien von Hüther? Können wir eine Ko-Evolution bei diesem Sommercamp starten? Seid ihr dabei, bei diesem Experiment?

 

Moderation: Rikarda Battes, Buchhändlerin, Multitalent, "Scanner".

Selbstdarstellung

 

Die Selbstdarstellung wurde in der Kommunebewegung der 70er Jahre als Methode für gemeinsame Kommunikation, Konfliktbewältigung und Therapie entwickelt und weitere 20 Jahre variiert und differenziert. Was ich im Alltag nicht ausdrücken konnte, habe ich versucht abends in eine künstlerische Form zu bringen. So fand ich meinen Weg zu Authentizität und Kraft. Sich unvorbereitet einem Publikum zu stellen, bedeutet sich unkalkulierbaren Gefühlen auszusetzen. Das Publikum ist für den Darsteller, was die weiße Leinwand für den Maler: das Nichts, die Freiheit! Diese zu spüren ist ein großer Genuss, aber zwischen der Darstellerin und ihrer darstellerischen Freiheit stehen ihre Ängste, ihr Zorn, ihre Erwartungen und Wünsche. Das alles projiziert sie auf das Publikum. Die Auseinandersetzung mit dem Publikum spiegelt die Auseinandersetzung mit den eigenen Projektionen. Dieser Übersetzungsprozess ist keine Lüge sondern ein Erkenntnisprozess. Wer sich so zeigt wie er ist, wird geliebt, Authentizität ist schön.

 

Moderation: Claudia Steiger, Lehrerin,  Lebensberaterin, Malerin.

Der Bohmsche Dialog

 

David Bohm (1917 – 1992) entwickelte eine Form des Dialogs, deren Ziel er auf Basis des Wortursprungs (dia „durch“ und logos „das Wort“) als „Sinn, der durchfließt“, beschrieb.

Beim Dialog gibt es keine klassische Moderation. Die sog. Dialogbegleiter/innen erklären das Vorhaben, den Ablauf, ihre Rolle und achten lediglich darauf, dass der Dialog ein Dialog bleibt. Im Laufe der Dialogprozesse werden die Dialogbegleiter/innen überflüssig.

 

Moderation Elisabeth Camin, Mediation und Kommunikationstraining, http://elisas.info/

KräuterFeen-Wanderungen

 

Ihr erfahrt etwas über jene Kräuter, die sich uns an diesem Tag zeigen, über Mutter Erde, Kräuterwesen, das Blaue Volk... Hier und da gibt es ein Kräutermärchen.

 

Seid herzlich willkommen, Ilona, die Wölfin des Lichts.

CLIPS – Gemeinschafts-Ideen und Visionen verwirklichen mit CLIPS, dem Community Learning Incubator for Sustainability

 

Bericht und Präsentation des Global Ecovillage Networks, Präsentation von Sieben Linden.

 

Angebot von Kariin Ottmar

Und außerdem:

  • "Forum" am Samstag: Gemeinschaften stellen sich vor
  • Energydance mit Uwe www.energydance.de
  • Verbindende Kommunikation mit Heide-Maria www.ranjita.de und Asha
  • Malen mit Kindern und Erwachsenen mit Mirja
  • Yoga mit Ines
  • Ina Welpmann gibt uns einen Einblick in das ZEGG - Leben
  • Mantrensingen mit Ulrike Bleyl
  • Friedenstänze mit Eckehart Sturm
  • Gesang für die Erde: Konzert am Samstag Abend 20 Uhr
  • Leben ohne Geld mit Connie

 

Aktuelles

Letzte Aktualisierung:

21. September 2017

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